Kontakt

Nutzen Sie bitte mein Kontaktformular.
 

Telefonisch bin ich nur sehr eingeschränkt von Mo-Fr zwischen 10.00 Uhr und 14.00 Uhr erreichbar unter: 08031 - 39 19 311

 

Bitte senden Sie mir lieber eine eMail 

info@hppsych-demmel.de

 



Aktuelles

- Termine kurzfristig ca.  8 - 14 Tage
 
- auch abends bis 20.00 Uhr!

bitte Mail an:
 

info@hppsych-demmel.de

Mitglied im Verband "VFP" Nr. 18237

Psychoanalyse / Psychotherapie Rosenheim

Abrechnung mit gesetzlichen Kassen und Beihilfestellen:

 

Liebe Patienten und Klienten,

 

bitte beachten Sie, dass ich als Heilpraktiker für Psychotheraipe nicht im kassenärztlichen System eingebunden bin und somit nicht mit gesetzlichen Kassen abrechnen kann.

 

Als Privatlpraxis rechne ich grundsätzlich im Anschluss einer jeden Sitzung in bar ab. Das Sitzunghonorar ergibt sich aus meiner Preisliste

 

Sollten Sie privat versichert sein, erkundigen Sie sich bitte vor Behandlungsbeginn bei Ihrer Kasse, ob und wie viel diese für die Leistungen eines Heilpraktikers für Psychotherapie bezahlt. 

 

 

Gemäß § 4 Nr. 14 Buchst. a UStG sind Heilbehandlungen im Bereich der Humanmedizin umsatzsteuerfrei, die im Rahmen der Ausübung der Tätigkeit als Arzt, Zahnarzt, Heilpraktiker, Physiotherapeut, Hebamme oder einer ähnlichen heilberuflichen Tätigkeit durchgeführt werden. 

 

Im Coachingbereich und reiner Lebensberatung fallen regelmäßig die gesetzliche Umsatzsteuer an. 

 

Selbstverständlich erhalten Sie über Ihre Zahlungen auf Wunsch eine Rechnung.

 

Vereinbarte Termine sind verbindlich und kostenpflichtig, sofern Sie nicht mindestens 48 Stunden vor dem Termin schriftlich abgesagt werden. 

 

 

 

Kostenerstattung durch
gesetzliche Krankenkassen?
 
 
Der Kostenerstattungsanspruch der gesetzlich  Krankenversicherten an ihre Krankenkassen ist auch nach Wirksamwerden des  Psychotherapeutengesetzes von 1999 nach wie vor durch § 13 Abs. 3 SGB V nicht  abgeschafft. Bei nicht ausreichender Versorgung mit psychologischen  Leistungen  der von den GKV zugelassenen Psychotherapeuten, z. B. bei Wartezeiten von
mehreren Monaten, ist ein derartiger Anspruch an die Krankenkassen nach wie vor
gegeben.
 

Eine Kostenerstattung durch die Krankenkasse für die Behandlung durch
einen Heilpraktiker für Psychotherapie wird dann möglich, wenn die Krankenkasse  im Rahmen ihres Ermessens eine unaufschiebbare Leistung nicht rechtzeitig  erbringen kann oder eine Leistung zu Unrecht abgelehnt und dadurch dem  Versicherten für eine selbsterbrachte Leistung Kosten entstanden sind (§ 13 Abs. 3 SGB V). In diesen Ausnahmefällen kann sich auch eine gesetzliche Krankenkasse  bereiterklären, nach eingehender Prüfung und vorab erteilter Genehmigung 5  probatorische Sitzungen an einen nicht kassenzugelassenen "Heilpraktiker für
Psychotherapie" (ohne Rechtsanspruch gemäß Sozialgesetzbuch § 27 Abs. 1!) zu  erstatten:

 
"(1) Versicherte haben Anspruch auf eine Krankenbehandlung, wenn sie notwendig ist, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder krankheits-beschwerden zu lindern.

Die Krankenbehandlung umfasst

(2) ärztliche Behandlung einschließlich
Psychotherapie als ärztliche und psychotherapeutische Behandlung..."

Auf diesen Sachverhalt haben uns in den vergangenen Monaten immer wieder Kolleginnen
und Kollegen hingewiesen, deren Patienten es gelungen war, auf diesem Weg von ihrer Krankenkasse eine Kostenübernahme psychotherapeutischer Behandlungskosten erreichen. Obwohl es einzelne erfolgreiche Beispiele gibt, möchten wir grundsätzlich darauf hinweisen, dass dies stets Einzelfälle sind. Der "Heilpraktiker für Psychotherapie" kann selbst nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen und sollte seine Praxisführung auch nicht darauf
gründen! Bezogen auf einzelne Patienten kann es jedoch sinnvoll oder notwendig sein, sie zu unterstützen, einen entsprechenden Antrag zu stellen.

WAS IST DABEI FÜR PATIENTEN ZU BEACHTEN?

Gemessen am Bedarf in der Bevölkerung, gibt es zu wenig kassenzugelassene Psychotherapeuten. Insbesondere fehlt es an Kinderund Jungendlichenpsychotherapeuten. Die Praxen dieser Kollegen sind deshalb häufig überlaufen und haben eine lange Warteliste. Monatelange Wartezeiten sind nicht ungewöhnlich, jedoch einem psychisch akut kranken oder gefährdeten Patienten nicht zuzumuten. Auch wenn nun die Krankenkassen in der Regel ihr Budget für ärztliche und psychologische Psychotherapeuten verplant haben, sind sie gemäß
ihrem Sicherstellungsauftrag verpflichtet, einem Patienten in einem zumutbaren Zeitrahmen eine Behandlung zu ermöglichen. Daraus ergibt sich für den Patienten:
 
Falls er erst nach einer mehrmonatigen Wartezeit einen
Therapieplatz in seiner Nähe finden würden, kann er von seiner Krankenkasse verlangen, dass sie – auf dem Wege der Kostenerstattung – die Behandlung durch
einen psychologischen Behandler bezahlt, der die Erlaubnis zur Ausübung der
Heilkunde (Berufszulassung), aber eben keine Kassenzulassung besitzt. Deshalb
sollte der Patient seinem Antrag auf Kostenerstattung einen Nachweis beifügen
über seine Anfragen und Wartezeiten bzw. Ablehnungen bei den verschiedenen
zugelassenen Therapeuten, z. B. ein Telefonprotokoll mit Datum, Uhrzeit und
Ergebnis der jeweiligen Anfrage. Wird die Therapie dann auf dieser  Abrechnungsgrundlage genehmigt und durchgeführt, erhalten die Patienten die
Rechnung ihres Psychotherapeuten und reichen sie bei der Krankenkasse zur
Erstattung ein. Die Krankenkasse erstattet dann den Rechnungsbetrag ganz oder
teilweise – je nach den näheren Tarifbestimmungen.

WAS IST DABEI FÜR THERAPEUTEN ZU BEACHTEN?

Zu diesen Tarifbestimmungen gehört jedoch auch, dass die GKV nur Behandlungen in den sog. "Richtlinienverfahren" erstatten, also in psychoanalytischer, tiefenpsychologischer oder
verhaltenstherapeutischer Methodik. Dementsprechend sind vom Behandler seine den
Patientenantrag begleitenden Unterlagen auszurichtenund zu gestalten:
Psychopathologischer Befund, Anamnese, Behandlungsplan und Prognose müssen
jeweils in der Systematik des gewählten und für diesen Fall indizierten Verfahrens beschrieben und begründet werden. Denn der Gutachter der Krankenkasse muss überzeugt werden, dass die außervertragliche Behandlung genauso notwendig, wirtschaftlich und erfolgreich sein wird, wie eine reguläre Psychotherapie – selbst dann, wenn der Heilpraktiker für Psychotherapie aufgrund seiner Ausbildung in der Regel über viele alternative und oft effektivere Verfahren
verfügt als der "klassisch" arbeitende Psychologische Psychotherapeut!
 
Quelle: VFP Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und
Psychologischer Berater e.V.
Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Praxis für Psychotherapie, Hypnose und Psychologische Beratung nach dem Heilpraktikergesetz - Christian Demmel - Heilpraktiker (Psychotherapie)