Traumatherapie und die Behandlung traumatischer Erfahrungen




Nach schwerwiegenden Erlebnissen, insbesondere mit Gewalteinwirkung (entweder weil man selbst betroffen ist, oder auch wenn man Zeuge einer solchen Ereignisses wurde), kommt es zu dem Erscheinungsbild eines psychischen Schocks.

Das kann durch einen Wohnungseinbruch passieren, einen Autounfall oder einem Ereignis, bei dem man aus nächster Nähe gesehen hat, wie jemand schwer verletzt oder gar getötet wurde. Einen psychischen Schock kann man auch durch eine Vergewaltigung oder ähnlich schreckliche Situationen erleben. Insbesondere Traumatisierungen in der Kindheit und Jugend können schwerwiegende Folgen haben.

Für viele Menschen entstehen durch ein unverarbeitetes traumatisches Ereignis große Beeinträchtigungen in ihrer beruflichen und persönlichen Leistungsfähigkeit oder in ihrem Beziehungsleben. Dies ist bedingt durch psychische Symptomatiken oder dadurch, daß man sich nicht mehr frei in seiner Lebensumgebung bewegen kann – und das kann Auswirkungen auf nahezu alle Lebensbereiche haben.

Manchmal treten Beschwerden erst nach Monaten, oft auch erst nach Jahren nach beschwerdefreien Zwischenräumen auf, was dann von den Betroffenen (aber auch von Therapeuten) gar nicht mehr im direkten Zusammenhang mit dem traumatischen Ereignis gesehen wird.

Insbesondere wenn psychische Schocks sehr weit zurückliegen und nicht als solche bewußt oder dem Betroffenen gar nicht bekannt sind (wie z.B. ein früher Krankenhausaufenthalt von einem selbst oder der Mutter, was als Abbruchstrauma eine Wirkung haben kann), werden psychische und körperliche Beschwerden oft nicht als Folge einer Traumatisierung diagnostiziert und können demzufolge auch nicht entsprechend behandelt werden.

Alle Erscheinungen durch einen unverarbeiteten psychischen Schock werden unter dem Oberbegriff posttraumatische Belastungs- Störungen zusammengefaßt, kurz PTBS genannt. PTBS kann verschiedene Erscheinungsformen und Ausbildungsgrade haben.Glücklicherweise sind in den letzten Jahren neue Behandlungsmethoden entwickelt worden, die bei der Bewältigung der traumatischen Erlebnisse und ihren Folgen helfen. Diese unterscheiden sich deutlich von herkömmlichen Psychotherapien und man weiß heute, daß diese zu langwierig, nicht hilfreich oder sogar kontra indiziert sind, wenn die Ursache der psychischen (und auch körperlichen) Beschwerden eine traumatische Erfahrung ist.

Im Folgenden können Sie sich (teilweise sehr ausführlich) über die Methoden informieren, in denen ich ausgebildet bin und die ich in meiner therapeutischen Arbeit anbiete. Diese wende ich einzeln oder auch in Kombination an und stelle sie individuell für die Bedürfnisse meiner Klienten zusammen.

PITT psychodynamisch-imaginative Traumatherapie
nach Luise Reddemann


EMDR Eye Movement Desensitization and Reprocessing
nach Francine Shapiro


Systemische Traumatherapie: Die Arbeit mit Seelenanteilen

Weitere Informationen über traumatische Erfahrungen

 

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